Idee

Der Lions Club, ein Freundeskreis aus vielen Berufen, ist die wichtigste aktive Einheit im Lionismus.

Die Mitglieder des Lions Club Wittlich repräsentieren viele Berufsgruppen, z.B. Kaufleute, Handwerksmeister, Winzer, Gastronomen, Architekten, Juristen, Musiker, Steuerberater, Ärzte, Polizisten, Pfarrer und Lehrer. Wie hieraus ersichtlich, versuchen wir eine ausgeglichene Mischung der Berufe zu erreichen. Diese Vielfalt sichert ein anspruchsvolles, lebhaftes und interessantes Clubleben, das sich regelmäßig in zwei monatlichen Treffen abspielt.

Die Nutzung des Lions-Netzwerks zu Geschäftszwecken ist unerwünscht. Denn im Gegensatz zu sogenannten „Businessclubs“ steht bei alledem nicht der persönliche Erfolg der Mitglieder im Vordergrund, sondern der Einsatz für das Gemeinwohl.

Die Initiative für eine Neuaufnahme geht stets vom Club selbst aus, eine „Bewerbung“ ist nicht vorgesehen. Wem ein Beitritt angetragen wird, der sollte sich befragen, ob er die ethischen Grundsätze von „Lions“ anerkennt, aktiv am Clubleben teilnehmen will, im Club nach besten Kräften seine Präsenzpflicht erfüllen wird und nach einer angemessenen Zeit des Einlebens bereit ist, Verantwortung, also ein Amt im Vorstand – zu übernehmen. Jede Neuaufnahme soll der Beginn einer langjährigen Freundschaft sein. Diese ist als Ziel und nicht als Mittel zum Zweck zu betrachten.

Ein Austritt aus dem Club kommt nur selten vor, grundsätzlich bleibt man „Lion“ auf Lebenszeit. Anlässlich der Aufnahme mehrerer neuer Mitglieder im Jahre 1988 fand der damalige Präsident Erwin Roders die folgenden, auch heute noch passenden deutlichen Worte: „Lions darf nicht verstanden werden als eine Erweiterung der persönlichen gesellschaftlichen Möglichkeiten oder als reines Prestige, der Clubfreund soll die gelegentlichen Feiern, Vorträge und Gespräche nicht als weitere Belastung seines Terminkalenders betrachten. Wer dies tut, wird sich nicht wohlfühlen oder eingewöhnen. Nur wer sich auf den Weg macht, im Club Freunde zu suchen, selbst Freundschaft zu geben, findet für sich selbst einen wichtigen Ausgleich seiner täglichen Belastungen und Tatkraft für sein gefordertes soziales Engagement. … Clubabende dürfen nicht in Routine erstarren. Das Clubleben erhält seine Impulse von neuen Ideen, nicht nur des Präsidenten. … Die Mitglieder müssen durch eigene und persönliche, aktive Mitarbeit den Präsidenten und den Vorstand in seinen Aufgaben tatkräftig unterstützen. … Neue Mitglieder sollten nicht allein gelassen werden. Sie benötigen nicht nur vom Bürgen, sondern von allen Mitgliedern Zuwendung und Zuspruch, um sich wohl und unter Freunden zu fühlen und ihre Mitarbeit in den Dienst der guten Sache zu stellen.“

Der Einzugsbereich eines Lions Clubs ist eine Stadt oder auch ein Landkreis. Bei uns ist es die Stadt Wittlich und ihre nähere Umgebung. Die Mitglieder leben hier oder sie haben berufliche Wurzeln in der Stadt, sie sind mir Ihr verbunden oder waren es. Der Lions Club Wittlich hat eine eigene Satzung, die vom Lions Governor genehmigt wurde.

Der Jahresbeitrag ist human und wird vom Club selbst festgelegt. Der Club wird vom Präsidenten geführt, er ist der erste Repräsentant des Clubs. Zum weiteren Vorstand gehören der Past-Präsident, der (die) Vize-Präsident(en), der Sekretär und der Schatzmeister. Daneben können Beauftragte bestimmt werden. Zur Zeit gibt es den Activity-, den PR- und den Jugendbeauftragten, sowie den Clubmaster und den Delegierten für den Interclub QUATUOR.